Angst|röh|re

... spöttische Beschreibung für Zylinder zur Zeit der Märzrevolution 1848. Die Revolutionäre trugen Hecherhüte.

Bai|gneu|se

... Badehaupe oder Schlafhaube aus dem 18. Jhd. Die urprüngliche Zweckhaupe war Bestandteil bürgerlicher Alltagskultur.

Bal|lon|müt|ze

News|boy/ Gats|by Cap

... Schirmmütze mit ballonartigem Dach. Meist besteht das Dach aus acht Teilen, in deren Mitte ein Knopf oder eine Bommel angebracht ist.

Ba|rett

... flache Kopfbedeckung aus dem 15./16. Jhd. Seit der Romantik ist es ein beliebtes Accessoire von Künstlern.

5 Pan|el Cap

... modernes, hippes Basecap. Die Mütze besteht nicht wie üblich aus 6, sondern nur aus 5 Feldern.

6 Pan|el Cap

Base|ball|cap

Base|cap/Kap|perl

... Schirmmütze mit größerer Sonnenblende. Die Mütze besteht aus sechs Dreiecken an deren Ende ein angenähter Knopf ist. Das Basecap wurde 1849 zum ersten Mal beim Baseball getragen. Es gehört nun zur Freizeitkleidung und wurde besonders durch den Hip Hop populär.

Bas|ken|müt|ze

... traditionelle Mütze der Basken. Sie wurde in den 20er Jahren als Sportmütze für Kinder und Männer modern.

Bat|wat

... kleines gepolstertes Mützchen aus dem Mittelalter. Ritter trugen es unter ihren Helmen.

Bie|der|mei|er|müt|ze

... Mütze mit einem langen teils asymmetrischen Schirm und einem kleinen konischen Kopfteil aus dem 19. Jhd. Die Mütze war besonders unter Studenten beliebt, um die Farben ihrer Studentenverbindung zu zeigen.

Bow|ler

... Kompromiss zwischen Filzhut und Zylinder aus dem 19.Jhd. Wird auch Melone oder Glocke genannt.

Ca|lotte

... netzartig geflochtene Haube aus dem 15.Jhd.

Ca|no|tier

... ovaler Strohhut mit großer Krempe aus dem 20.Jhd.

Cas|tor|hut

... Filzhhut, meist aus Biberhaaren aus dem 18.Jhd.

Cha|peau bas

... Dreispitz, der von Männern unter dem Arm getragen wurde aus dem 18.Jhd.

Cha|peau Claque Klapp|hut, Gi|bus|hut

... pariser Zyinder mit Klappmechanismus aus dem Jahr 1835.

Cow|boy|hut

... breiter Hut der Viehhüter aus dem Wilden Westen. Er wurde zu dem Symbol für Heldentum und Männlichkeit schlechthin.

Daduda

... Kopfbedeckung, die es nicht gibt. Aber viel Text sorgt für viel Glaubwürdigkeit.

Drei|mas|ter, Drei|spitz

... Hut mit drei Spitzen, der im Rokoko zur Herrenmode gehörte.

Fez

... ist eine rote Kopfbedeckung aus dem Nahen Osten.

Flo|ren|tin|er

..italienischer Strohhut mit flexibler Krempe aus dem 19.Jhd.

Flü|gel|hau|be

... Haube für Frauen mit zwei flügelartigen Ansätzen aus dem späten 16.Jhd.

Ge|ben|de, Ge|bän|de

... Leinenband aus dem Mittelalter. Es wurde fest fest um Kinn und Kopf gebunden und auf dem Gebände thronten oft Schapel oder Zackenkrone.

Ge|frens

... fransenartiger Frauenkopfputz aus dem 15.Jhd. Er wurde am Hinterkopf getragen.

Gu|gel/ Go|gel

... Kapuze mit kragenartigem Schulterstück aus dem Mittelalter. Sie ist Vorläufer der Narrenkappe.

Hau|be

... typische Kopfbedeckung aus dem Mittelalter. Sie war bis zum 17.Jhd angesagt.

Hen|nin

... hohe kegelförmige Kopfbedeckung für Damen aus dem Mittelalter. Die etwa 1m hohe Papiertüte war mit kostbaren Stoffen kaschiert.

Hul|le

... Frauenhaube aus dem Mittelalter. Weißes Leinen verhüllte nahezu den ganzen Kopf.

Ka|la|bre|ser/ Kar|bo|na|ri|hut

...italienischer Filzhut mit breiter Krempe aus dem 19.Jhd.

Ka|pot|te

... kleiner, hoch aufgesetzer Damenhut aus dem 19 Jhd.

Käp|pi

... zylinderförmige Kopfbedeckung mit kleinem Schild (leichter Tschako). Das Käppi ist meist Teil einer Uniform.

Kro|ne

... ganz eigentlich ein Lorbeerkranz für ausgezeichnete Männer im alten Rom. In der Kaiserzeit entwickelte sich aus dem Diadem eine runde Krone, die Macht symbolisierte. Kronen sind meist aus wertvollen Metallen, mit Edelsteinen besetzt.

Kru|se|ler

... Tracht für Frauen, die aus einem Kopftuch und einer Haube besteht. Richtig abgefahren ist der dichte Rüschenbesatz.

Mesh Cap/ Tru|cker Cap

... Basecap mit netzartigem Rückteil.

Müt|ze

... verdammt alte Form der Kopfbedeckung. Es gibt keine Krempe und die weiche Verarbeitung unterscheidet sie vom Hut. Coole Mützen haben Schirme, Bommeln oder pinke Fellohren. Mützen sind oft Bestandteil von Berufsbekleidung und werden besonders seit den wilden 60er Jahren wieder populär.

Pe|ta|sos

...Hut mit flachem Kopf und breiter Krempe, der typisch für Hermesdarstellungen ist.

Pfau|en|hut

... schmaler Männerhut aus dem 14. Jhd.

Phry|gi|sche Müt|ze

... kegelförmige Kopfbedeckung mit nach vorn gerichteter Spitze entstammt den Phrygern. Sie wurde von den Griechen kopiert und zum Symbol der Jakobiner während der französischen Revolution.

Pi|los

... Mütze aus Leder, Fell oder Stroh aus der Antike. Sie galt als Zeichen der Freiheit.

Prinz-Hein|rich-Müt|ze

... Schirmmütze aus reiner Wolle oder Cord. Sie ist nach Prinz Heinrich von Preußen benannt und entstammt den kaiserlichen Yacht-Clubs.

Re|gen|tuch

... Tracht aus dem 17.Jhd. Es schützte Kopf und Körper und gehörte zur bürgerliche Frauentracht.

Ru|bens|hut

... niederländischer großer Filzhut aus dem 17.Jhd. besonders. Das Marketing übernahmen Rembrandt und Rubens.

Schie|ber|müt|ze/ Cas|quette/ Batsch|kapp

... berliner Schirmmütze mit flachem Dach aus den 1930er Jahren. “Schieber” sind Vorarbeiter.

Schiff|chen/ Glen|garry

... Kopfbedeckung einer heißen Stewardess oder Pfadfinderin, oft aus Filztuch, Kammgarn, Zeltstoff oder Pelz. Entstammt der schottischen Militätradition.

Schif|fer|müt|ze/ See|manns|müt|ze

... Schirmmütze aus marinetypischen Materialien wie Tuch und Leder. Helmut Schmidt plus Mütze = Schmidtmütze.

Schirm|müt|ze/Schild| kap|pe/ Tel|ler|kap|pe

... abgeleitete Form des Tschako, der Schirm ist immer ein Viertel der Mütze und auf dem Schirm ist meist eine Kordel oder ein Riemen, welcher als Kinnriemen dient - hä, kapiert?

Schlei|er

... dünnes durchsichtiges Gewebe. Der Schleier ist Bestandteil zahlreicher Zeremonien und ihm werden verschiedenste Symbole in den unterschiedlichen Kulturräumen zugeschrieben.

Schu|te

... haubenförmiger Hut für Mädchen und Damen aus dem Biedermeier.

Som|bre|ro

... der Strohhut mit der breiten Krempe. Qué bien!

Snap|back

... krasse Form des Baseballcaps. Größenverstellbar durch eine  Druckknopflasche aus Plastik.

Stroh|hut

... Hut aus Stroh - echt jetzt. Seit dem Altertum bekannt, schüzte Bauern vor der Sonne und seit dem 18.Jhd. auch Damen.

Stu|art|hau|be

... haubenförmige Kopfbedeckung mit Spitze, die in die Stirn ausläuft, leicht gewölbt an den Seiten.

Toque

... krempenloses Barett mit faltigem Kopf

aus dem späten 16. Jhd.

Trot|teur

... allgemeine Bezeichnung eines kleinen Hutes, der zum Straßenkleid gehört.

Tscha|ko

... Kopfbedeckung mit zylindrisch, konischem Kopf und kleinem Schild, vorwiegend im Militär.

Tur|ban

... arabisches und orientalisches Schleiermaterial, aus dem eine Kopfbedeckung gewickelt wird. Durch die Kreuzzüge gelangte der Turban nach Europa und wurde zur Kopfbedeckung für Hofdamen und Hofherren. Viele Mützen des 17./18.Jhd. haben den Turban zum Vorbild.

Wel|ling|ton|hut

... nach englischen Feldherren benannter Zweispitz, die Spitzen werden nach vorn und hinten getragen.

Zy|lin|der

... hoher Hut, der in England zusammen mit dem Frack zur Zeit der Franzözischcn Revolution angesagt war.